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Bei den Terebinthen

Immer das Gleiche und das jeden Tag, das bringt jeden um. Immer die gleichen Wege, die gleichen Weiden und Pflanzen. Abram hat das Wünschen jedoch nicht aufgegeben. Von Haran aus zieht er westwärts. Bei den Terebinthen von Mamre macht er Rast, stärker als sonst sich der Schwierigkeiten seines Wegs bewusst.
 
Können Wunschträume zu Visionen werden? Abram hat eine gewaltige Vision: In Mamre erscheint ihm Gott in dreifacher Form, in Gestalt von drei Männern.
In der Bibel heißt es:
„Und der HERR erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, während er am Eingang des Zelts saß, als der Tag am heißesten war. Er blickte auf und schaute sich um, sieh, da standen drei Männer vor ihm. Und er sah sie und lief ihnen vom Eingang des Zelts entgegen und warf sich nieder zur Erde“ (Gen. 18,1–2).

Arbeitsanregungen:

    Erzählt euch die Geschichte von Abraham. Teilt euch dazu in Gruppen ein und ordnet die Bilder der Abrahamerzählung in die richtige Reihenfolge.

 

Abraham

Abrahams Opferwille

Diesmal zog er ungern in die Fremde. In Mamre machte er Rast, stärker als sonst sich der Schwierigkeiten seines Gangs bewusst. Seiner Frau führte er vor Augen, wie knapp die Nahrungsmittel inzwischen seien: „Es sollte mich wundern, sollten wir dort eben so viel wie in Haran verdienen. Dort war das Leben einfach. Aber in Kanaan am Rande des Meeres laufen wir obendrein Gefahr, Opfer der von überallher eindringenden Piraten zu werden.“ Trotzdem bot er Gott dieses Opfer an: Gott sollte Macht über ihn haben. Sein Opferwille war gewaltig und schloss das Isaaksopfer ein. Vermutlich konnte er nur so zum „Vater der Menge“ (Abraham) werden.

Arbeitsanregungen:

  • Rufen Sie sich die vorangegangenen Geschichten über Abraham ins Gedächtnis: Wodurch ist Abram zum „Vater der Menge“ (Abraham) geworden?
  • Erstellen Sie eine Mindmap, in der Sie die Bestandteile des Opfermotivs je nach Nähe und Ferne zueinander eintragen.

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