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Willensfreiheit

Handlungsfreiheit besteht in der Freiheit zu handeln. Die meisten Philosophen stimmen darin überein, dass Handlungsfreiheit existiert. Mehr Schwierigkeiten bereitet die Frage, ob das auch von der Willensfreiheit behauptet werden kann. So wie die Handlungsfreiheit in der Freiheit bestehe, etwas ungehindert zu tun, heißt es, äußere sich die Willensfreiheit in der Freiheit, etwas ungehindert zu wollen. Den Willensakt zu bestimmen, fällt allerdings schwer, bilden doch Affekte, Leidenschaften, Stimmungen und Temperament die Basis des Willens. Es leuchtet nicht unmittelbar ein, wie angesichts dieser Vielzahl von in der Regel unbewussten Gefühlen der Wille selbst erkannt werden kann. Ist der Wille etwa von anderer Natur als die beschriebenen Emotionen? Ist der Wille gewissermaßen Herr über die Gefühle und damit frei?

Dimensionen der Freiheit

Lady Liberty
Die Freiheitsstatue im Hafen von New York repräsentiert den amerikanischen Traum. Wer die Hafeneinfahrt passiert, assoziiert mit der Statue die großen Erwartungen, die der Begriff der Freiheit auslöst. Zum einen verspricht die Statue die äußere Freiheit. Darauf weist die Tafel in ihrer Linken hin, auf welcher das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung verewigt ist. Die Freiheit wird in dieser Erklärung zu den naturgegebenen Menschenrechten gerechnet. Die zerbrochene Kette am Fuß der Göttin erinnert an die äußere Freiheit von Sklaverei. Freiheit besteht demnach in politischer Freiheit, in der äußeren Freiheit gegenüber dem Staat und weiteren Institutionen.

Der Name der Statue bezieht sich in erster Linie auf die innere Dimension der Freiheit: „Liberty Enlightening the World“. Wichtig ist daher, dass die vergoldete Fackel in der hoch erhobenen Rechten der Göttin auf das Gegenteil der äußeren Freiheit, auf die so genannte „innere“ Freiheit verweist. Was die innere von der äußeren Freiheit unterscheidet, ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.

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