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Feuerbachs Religionskritik

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Feuerbach hat, wie Descartes, den festen Vorsatz, alles von Grund auf umzustürzen und anzuzweifeln. In seiner berühmt gewordenen Abhandlung „Das Wesen des Christentums“ richtet sich Feuerbachs Zweifel auf die Religion und ihre Rolle in der Gesellschaft sowie im Leben des Einzelnen. Der Text stammt aus dem Jahr 1841. Längst hat das Christentum an Bedeutung verloren, die Kirchengüter sind säkularisiert, die Religionsfreiheit ist garantiert. Der Mensch wird sich zunehmend seiner eigenen Möglichkeiten bewusst und setzt Gott an die zweite Stelle und sich selbst dafür an die erste.

Feuerbachs Religionskritik lebt von der Annahme, dass die Menschen sich kraft der Vernunft zum Besseren entwickeln können. Der vorliegende Text aus „Das Wesen des Christentums“ kreist um die Frage, inwieweit Religion in diesem Zusammenhang hinderlich ist. Feuerbachs Haltung ist ambivalent. Auf der einen Seite wäre für Feuerbach die Religion ohne menschliche Ideale nicht vorstellbar. Auf der anderen Seite, behauptet der Autor, erweist Religion sich als falsch, indem sie sich verselbstständigt. So ruft er hauptsächlich dazu auf, das sogenannte falsche Wesen des Christentums zu vernichten.

Der Text gliedert sich in die folgenden Argumente:

Arbeitsanregung:

  • Setzen Sie die Analyse des Sachtextes (Religionsbuch S. 150-151) fort.